Ankündigung der Fachtagung: Krieg und Krise, Terror und Trauma

Freitag/Samstag, 9./10. November 2018

Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Allende Platz 1
2. OG, Raum 250

Emotionale Belastungen
in der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten

Ursachen, Bewältigung und Prävention

Bitte melden Sie sich über diese E-Mail-Adresse an: projournal@wiso.uni-hamburg.de

Informationsblatt (Download):

ProJournal-Fachtagung TRAUMA_9.-10.11.2018

Was uns bewegt:
Journalistische Arbeit ist anspruchsvoll – und oft ist sie sogar gefährlich. Dies gilt nicht nur für Kriegs- und Krisenreporter_innen, die von Brennpunkten rund um den Globus berichten. Auch im scheinbar so sicheren Deutschland kann sich Berichterstattung zur emotionalen Belastung auswachsen. Bei großen Unglücken mit vielen Todesopfern, bei extremen Verbrechen, erst recht bei Terroranschlägen – in all diesen Fällen sind Journalistinnen und Journalisten auch psychisch mitbetroffen, weil sie das Geschehen aus allernächster Nähe beobachten. Distanz wahren – dieser Wahlspruch hilft dann nicht mehr, ein Trauma droht. Die „posttraumatische Belastungsstörung“ – so ein Fachbegriff – ist aber etwas gegen das man sich wappnen und das bewältigt werden kann. ProJournal e.V. und der Verein für journalistische Aufklärung in der Krisen- und Kriegsberichterstattung e.V. widmen diesem oft unterbewerteten Problem eine Fachtagung, zu der Journalist_innen und Expert_innen zu den Aspekten Prävention und Therapie erwartet werden.
Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen!

Advertisements

Autor: Nea Matzen

Journalistin, Redakteurin, Autorin, Dozentin und Trainerin - Seminare: Schreiben fürs Netz, Onlinejournalismus, Recherche, Nachrichten schreiben, Verständlich schreiben - journalist, editor, author, trainer - teaching writing for the web, online journalism, research.