Fachtagung von ProJournal und VjAKK: „Trauma im Journalismus“: ein Thema, das zu wenig Beachtung findet

„Krieg und Krise, Terror und Trauma“ lautete der Titel einer Fachtagung von ProJournal und VjAKK e.V. an der Universität Hamburg. Ihr Ziel: Auf das wenig beachtete Problem traumatischer Erlebnisse von Journalisten aufmerksam zu machen. Das ist gelungen. Von Sophie Rhine.Podiumsdiskussion unter der Leitung von Prof. Lilienthal: Gabriele Kostorz, Leiterin Ausland und Aktuelles beim NDR-Fernsehen, Fiona Ehlers, Auslandskorrespondentin beim SPIEGEL, und Christian Mihr, Geschäftsführer Reporter ohne Grenzen (von links nach rechts)

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Ankündigung der Fachtagung: Krieg und Krise, Terror und Trauma

Freitag/Samstag, 9./10. November 2018

Veranstaltungsort: Universität Hamburg, Allende Platz 1
2. OG, Raum 250

Emotionale Belastungen
in der Arbeit von Journalistinnen und Journalisten

Ursachen, Bewältigung und Prävention

Bitte melden Sie sich über diese E-Mail-Adresse an: projournal@wiso.uni-hamburg.de

Informationsblatt (Download):

ProJournal-Fachtagung TRAUMA_9.-10.11.2018

Was uns bewegt:
Journalistische Arbeit ist anspruchsvoll – und oft ist sie sogar gefährlich. Dies gilt nicht nur für Kriegs- und Krisenreporter_innen, die von Brennpunkten rund um den Globus berichten. Auch im scheinbar so sicheren Deutschland kann sich Berichterstattung zur emotionalen Belastung auswachsen. Bei großen Unglücken mit vielen Todesopfern, bei extremen Verbrechen, erst recht bei Terroranschlägen – in all diesen Fällen sind Journalistinnen und Journalisten auch psychisch mitbetroffen, weil sie das Geschehen aus allernächster Nähe beobachten. Distanz wahren – dieser Wahlspruch hilft dann nicht mehr, ein Trauma droht. Die „posttraumatische Belastungsstörung“ – so ein Fachbegriff – ist aber etwas gegen das man sich wappnen und das bewältigt werden kann. ProJournal e.V. und der Verein für journalistische Aufklärung in der Krisen- und Kriegsberichterstattung e.V. widmen diesem oft unterbewerteten Problem eine Fachtagung, zu der Journalist_innen und Expert_innen zu den Aspekten Prävention und Therapie erwartet werden.
Alle Interessentinnen und Interessenten sind herzlich eingeladen!

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Einladung für alle ProJournal-Mitglieder im Juni

Das Institut lädt ProJournal-Mitglieder zu diesen zwei Veranstaltungen im Juni ein: Kommt vorbei, wenn Ihr in Hamburg seid. Anmeldung nicht notwendig.
Dienstag, 26. Juni, 18-20 Uhr:
Journalism in India.
Der Journalist Chaitanya Marpak war vom „Mumbai Mirror“ spricht über „ground reporting“ und „fake news“ sowie seine Erfahrungen in Deutschland. Derzeit ist Marpakwar Gast des Media Ambassadors Programm der Robert-Bosch-Stiftung.
Ort der Veranstaltung: Raum S 07 in VMP 9
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Mittwoch, 13. Juni, 18-20 Uhr:
Transnationale Zusammenarbeit im investigativen Journalismus.
Jörg Schmitt, Koordinator Investigativ beim SPIEGEL.
Ort der Veranstaltung:
Raum 250 in AP1 („Pferdestall“)

Symposium zur Verabschiedung von Prof. Dr. Irene Neverla

Am 26. Oktober 2017 fand im Gästehaus der Universität Hamburg das Symposium „Öffentlichkeit im Emotionsmodus. Wendezeiten im wissenschaftlichen und journalistischen Diskurs“ zu Ehren von Prof. Dr. Irene Nerverla statt. Bilder von der Veranstaltung und ein Interview mit der Emerita: „Welche Rolle spielen Emotionen im Journalismus?“. Weiterlesen „Symposium zur Verabschiedung von Prof. Dr. Irene Neverla“

Lilienthal-Studie zu Correctiv

Im Rahmen eines Forschungsfreisemesters hat Prof. Dr. Volker Lilienthal, Inhaber der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur an der Universität Hamburg, das Recherchezentrum Correctiv (Berlin/Essen) bei seiner Arbeit beobachtet. Die durchgeführte Fallstudie hat den Anspruch, Correctiv erstmalig wissenschaftlich zu beschreiben. Dabei kamen die Methoden Beobachtung, Leitfaden-Interviews und Gruppendiskussion zum Einsatz. Das Ergebnis steht als PDF zum Download zur Verfügung.

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